Stadtfest Wadern

Das Stadtfest ,,Waderner Maad“ (mundartlich für Waderner Markt) greift eine über 250 Jahre alte Tradition auf:

Die Marktrechte, die Joseph Anton Graf zu Oettingen, Baldern, Herr zu Soetern und Dagstuhl seiner Heimat im Jahre 1765 verlieh. Noch heute finden 12 Monatsmärkte und wöchentlich ein Frischmarkt statt.  Auf diese historischen Wurzeln besinnt sich das Stadtfest in seiner Konzeption. Besuchen Sie das Stadtfest und genießen Sie das barocke Flair in der ,,Kleinen Residenz“ Wadern.

Der WADERNER MAAD, das Stadtfest mit Herz 

Die beiden ersten Stadtfeste nach der vorliegenden Konzeption – 1985 /1986 – haben gezeigt, dass gerade die Vielfalt des Angebotenen (“für jeden etwas“) für viele ein Motiv war, in unsere Stadt zu kommen. Einwände, man hätte sich gar nicht alles anschauen können, soviel sei angeboten worden, man sollte lieber weniger Programm anbieten, sind leicht zu zerstreuen. Natürlich wäre es ideal für den einzelnen Besucher, wenn er möglichst viel des Angebotenen nutzen könnte. Dem steht aber entgegen, dass er in aller Regel auch sonst aus der Vielfalt eines Angebotes gezwungen ist, sich das auszuwählen, was ihn am meisten interessiert.

Der damals beschrittene Weg erwies sich als in wesentlichen Komponenten richtig, denn nachdem der erste Festträger nach zwei Festen diese Konzeption aufgab, mit der Absicht, ein von den Kosten her gesehen, weniger umfangreiches Fest zu veranstalten, war die Existenz des Festes vom ersten Mal an gefährdet. Ja, nach vier Jahren war die Ausrichtung des Festes nicht mehr zu halten, und die politische Seite rief nach einem Stadtfest mit der Konzeption von 1985 /1986.

Seit 1993 ist der Verein für Heimatkunde Wadern e.V. Träger des Stadtfestes Waderner Maad; dies ist ein Bestandteil der von der Generalversammlung mit diesem Zusatz beschlossenen Satzung.

Für das Fest wurde 1985 der Slogan “WADERNER MAAD – das Stadtfest mit Herz“ gezielt kréiert.

2015 konnten wir den 25. Maad nach der Konzeption von 1985/86 begehen.

Das Fest musste leider 5 Jahre später (2020) an seinem 30sten Geburtstag wegen der herrschenden Coronapandemie ausfallen.

Ein Wort zum Festlogo  

       

Die Urform des Festlogos wurde mit der Konzeption des Festes im Jahre 1985 aus der Taufe gehoben. In graphisch verdichteter Form verrät es dem Betrachter viel über die Inhalte des Festes. Der barocke Rahmen um das Logo zeigt dem Betrachter, dass dem Fest ein historischer Rahmen eigen ist.  – Aus historischer Vergangenheit nämlich erscheinen beispielsweise während des Festes der vormalige Landesherr des Dagstuhler Landes, “Joseph Anton, Graf von Oettingen-Soetern mit Hofstaat.“ – 

Da sind im Zentrum des Logos sowohl Symbole für Essen und Trinken als auch kulturelle Elemente (Musik und ’Komede’) zu entdecken, im unteren Teil gar ein Herz, als ein Zeichen für Leben, andererseits auch ein Hinweis , dass es sich um ein Fest handelt, bei dem ’Herzblut verschwendet’ wird. 

Aus den Bildelementen ist ein heiteres Gesicht geformt, das wach und freundlich den Blick des Betrachters erwidert. Die Logomitte wird direkt umrahmt vom Namen des Festes: WADERNER MAAD – DAS STADTFEST MIT HERZ. Die Bezeichnung ’Maad’ (mundartlich für Markt) wurde gewählt, weil auf diesem Fest allerlei ’vermarktet’ wird.

Die dem Logo 1994 zugesellten Wimpel in den Stadtfarben sollen den heiteren Festcharakter unterstreichen und könnten gleichsam als ’Frisur’ für den „Logokopf“ verstanden werden.

Das Festlogo wurde nach einer Idee von Friedrich Ebert geschaffen.